Hinter dem
Saitengitter von Consuelo Giulianellis Harfe mimt Sylvia Nopper die gefangene
Nachtigall, langweilt sich an der Säule als Heilige oder erschreckt
darüber, dass sich das Winterregengeräusch als ein Mäusetrippeln
entpuppt.
In ihrem Dialog markieren die auch harfende Nopper und die mitunter singende
und sprechende Giulianelli eine der Höhepunkte des Luzerner Festivals.
Basler Zeitung, 16.9.2003
Einen hervorragenden
Eindruck hinterlässt die Solistin Consuelo
Giulianelli. Ihr glasklares, perlendes Spiel vermag vom ersten Moment
an zu begeistern...
Neue Zuger Zeitung, Zug
Sie
erwies sich als eine sensible, geschmeidige und fantasievolle Musikerin,
die nun dem Impressionismus in Reinkultur frönen durfte mit Akkordparallelen,
wundersamen Klanggemischen mit den Orchesterfarben, mit vornehmen Luxus
in der zeremoniellen Gebärde der Danse sacrée
und anmutvoller Beschwindigheit
in der - ebenfalls sehr edel geführten - Danse profane.
Wunderschön!
Der Landbote, Winterthur
...Klar
und angenehm in seiner Botschaft...das Werk wurde wunderbar aufgeführt
von der jungen Harfenistin Consuelo Giulianelli, Protagonistin diese eindrucksvollen
Konzertabends...
Linformatore, Lugano
Dass
die Harfe auch als Soloinstrument absolut faszinierend - und zwar sowohl
zum Zuhören als auch zum Zuschauen - ist, bewies Consuelo Giulianelli.
Sie spielte das Konzert mit einer grossen Bandbreite an Tempo- und Lautstärkenvariationen
und liess so eine wirklich gelungene Interpretation erklingen...
Neue Zuger Zeitung
...Giulianelli
hat vorallem mit der unglaublichen Beherrschung ihres Instruments beeindruckt,
mit ihrem Anschlag der Seiten, mal kräftig mal leise und voller Erwartung.
mit ihrer Klangqualität, die virtuoses Aufschnellen kennt und sich
in zauberhaften Klangfarben ausbreiten kann. Aber gleich hinter den ersten
Eindrücken ist es nicht schwer, die Sicherheit einer reifen Musikerin
festzustellen, die fähig ist, mit intellektueller Beherrschung die
Form der Musik anzugehen und sich mit Klarheit mit dem Ausdruck
der Musik in Einklang zu bringen...
La Nuova Venezia
...Consuelo
Giulianelli Spiel zeichnete sich durch eine perfekte Technik, eine grossartige
Interpretation und eine kaum noch zu überbietende dynamische Vielfalt
aus...präsentierte sich die sich selbst begleitende Harfenistin als
begabte Sängerin, die nicht nur mit verschiedenen Volkslieder brillierte,
sondern auch als Interpretin von John Dowlands Can she excuse my
wrongs und Béla Bartòks Three Hungarian Songs.
Zu Ende ging das qualitativ hochstehende und vielseitige Konzert mit Sergej
Prokofiews Preludio und Carlos Salzedos Chanson dans
la nuit, welche der Harfenistin nochmals reichlich Gelegenheit boten,
ihr stupendes Können, ihre Sensibilität und ihre gestalterische
Potenz zu zeigen.
Neue Zuger Zeitung